
Der steirische Finanzlandesrat Christian Buchmann (ÖVP) forderte von der SPÖ einen Offenbarungseid bezüglich ihrer Haltung zum Projekt Spielberg, nachdem ja die Anrainervereinbarungen, die die landersnahe Projektgesellschaft "Spielberg Neu" geschlossen hatte, von LHStv. Kurt Flecker (SPÖ)massiv kritisiert worden waren. In einer dringlichen Anfrage im Landtag konfrontierte VP-Clubchef Christopher Drexler den Landeshauptmann einmal mehr mit dessen eigenen Ankündigungen aus der Vergangenheit und erbrachte den Beweis, dass die SPÖ, entgegen Fleckers Äußerungen, Kenntnis von entsprechenden Absprachen mit Projektkritiker Arbesser und dessen Mitstreitern hatte.
Was Franz Voves in Vorbereitung der Abwehr der dringlichen Anfrage zusätzlich getan hat, war jedoch möglicherweise zuviel des Guten. Er hatte in einem Email an Red-Bull-Vertreter Helmut Winkler, das er im Landtag öffentlichkeitswirksam vorgetragen hat, die bedingungslose Unterstützung des Landes für Red Bull angekündigt und de facto zugesagt, dass die umstrittenen Anrainerentschädigungen ein Problem zwischen der Spielberg-Projektgesellschaft und dem Land Steiermark seien und nicht wie ursprünglich vereinbart zwischen Red Bull und den Anrainern. Entsprechend erfreut reagierte Herr Winkler von Red Bull mit einem umgehenden Dankes Email an den Landeshauptmann.
Dem projektverantwortlichen Finanzlandesrat Christian Buchmann, der von der Landesregierung mit dem Auftrag ausgestattet worden war, bestmöglich im Sinne des Landes mit Red Bull zu verhandeln, hat Voves mit dieser Aktion jedoch den Verhandlungsspielraum entzogen. Die Chancen, dass die Anrainerablösen in Höhe von etwa drei Millionen Euro für Verfahrenskosten, einen Ombudsmann und zwei Häuser doch noch - wie ursprünglich vereinbart - von Red Bull getragen werden, haben sich damit auf Null reduziert.
Was Franz Voves in Vorbereitung der Abwehr der dringlichen Anfrage zusätzlich getan hat, war jedoch möglicherweise zuviel des Guten. Er hatte in einem Email an Red-Bull-Vertreter Helmut Winkler, das er im Landtag öffentlichkeitswirksam vorgetragen hat, die bedingungslose Unterstützung des Landes für Red Bull angekündigt und de facto zugesagt, dass die umstrittenen Anrainerentschädigungen ein Problem zwischen der Spielberg-Projektgesellschaft und dem Land Steiermark seien und nicht wie ursprünglich vereinbart zwischen Red Bull und den Anrainern. Entsprechend erfreut reagierte Herr Winkler von Red Bull mit einem umgehenden Dankes Email an den Landeshauptmann.
Dem projektverantwortlichen Finanzlandesrat Christian Buchmann, der von der Landesregierung mit dem Auftrag ausgestattet worden war, bestmöglich im Sinne des Landes mit Red Bull zu verhandeln, hat Voves mit dieser Aktion jedoch den Verhandlungsspielraum entzogen. Die Chancen, dass die Anrainerablösen in Höhe von etwa drei Millionen Euro für Verfahrenskosten, einen Ombudsmann und zwei Häuser doch noch - wie ursprünglich vereinbart - von Red Bull getragen werden, haben sich damit auf Null reduziert.

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