Samstag, 14. Juni 2008

Gusenbauer und Voves. Parallele Ereignisse?


Ein ähnliches Schicksal wie Alfred Gusenbauer sieht möglicherweise der Steirischen SPÖ-Chef Franz Voves auf sich selbst zukommen. Irgendwann holen einen die Versprechen der Vergangenheit - so wie jetzt bei der Strompreisdebatte - ein. Selbst wenn man nur mit den Wölfen geheult hat, als Dinge verkündet wurden, die man niemals einzuhalten gedachte. Wie groß die Gefahr ist, auf einmal ganz einsam als Sündenbock da zu stehten sieht man beim Bundeskanzler. Wer Gusi in die Wüste jagd, macht die Partei frei von Schuld.


Aus diese Art wollen die Genossen die Erinnerung an ihre gebrochenen Wahlversprechen tilgen. Vielleicht haben auch die steirischen Genossen irgendwann genug davon, dass sie ständig mit der medialen Zaunlatte an jene Dinge erinnert werden, mit die sie bis vor drei Jahren den Stererinnen und Steirern gemacht haben.


Ein mögliches erstes Indiz für Konflikte innerhalb der SPÖ sind jene Indiskretionen, die zur Preisgabe der Verhandlungen des geplanten Verkaufs der letzten im Landesbesitz stehenden HYPO-Anteilegeführt haben.

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