Montag, 30. Juni 2008

Pflege - Neidgenössische Mittelstandsvernichtung!

Das Auslaufen der Pflegeamnestie wirkt für viele Betroffene wie eine gigantische Enteignungsaktion. Während für all jene, die nichts haben - oder sich geschickt rechtzeitig von ihrer Habe trennten - der Staat für die imensen Pflegekosten aufkommte, droht vielen Familien, die es zu bescheidenem Wohlstand, etwa einem Eigenheim gebracht haben, sich aber keine 2000 Euro monatlich für ein teures Pflegeheim oder eine teure Privatpflege nach dem Buchinger-Modell leisten können der Verlust des Familienvermögens.
Österreich zeigt einmal mehr sein hässliches Gesicht: Wer sich etwas schaffen konnte, wird am Ende seines Lebens gnadenlos bestraft und muss jene Leistungen mit der Zukunft seiner Nachkommen teuer bezahlen, die für all jene, die ihr Leben lang nichts leisten wollten oder konnten, zu Recht von der Allgemeinheit übernommen werden.

Durch solche systematische Ungerechtigkeiten wird der österreichische Mittelstand Schritt für Schritt ausgerottet. Und die Volkspartei spieltmacht angesichts der leeren Kassen bzw. Mittelverschwendung in anderen Bereichen bei dieser Politik munter mit!

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