ESTAG Vorstanddirektor Franz Kailbauer präsentierte gestern gemeinsam mit Dr. Michael Amerer von der Verbundtochter "Austrian Hydro Power AG" ein Kooperationprojekt zur Errichtung von zwei neuen Murkraftwerken im Norden von Graz (Gratkorn und Stübing).Die beiden Kraftwerke sollen etwa 105 Gigwattstunden Strom jährlich erzeugen. Bei einem steirischen Jahresverbrauch von etwa acht Terawattstunden ist das zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein aber dennoch ein Schritt zur Rückkehr zu einer ernstzunehmender Energiepolitik durch den steirischen Landesenergieversorger.
Im Jahr 2002 wurden ja die Steirischen Kraftwerke in den so genannten "Südpolverträgen" im Gegenzug für das Netz der STEG an den Verbund abgetreten. Diese Verträge wurden nun einvernehmlich gelockert. Die ESTAG darf also wieder Strom produzieren, verpflichtet sich jedoch dazu, neue Kraftwerke gemeinsam mit dem Verbund zu errichten.
Im Jahr 2002 wurden ja die Steirischen Kraftwerke in den so genannten "Südpolverträgen" im Gegenzug für das Netz der STEG an den Verbund abgetreten. Diese Verträge wurden nun einvernehmlich gelockert. Die ESTAG darf also wieder Strom produzieren, verpflichtet sich jedoch dazu, neue Kraftwerke gemeinsam mit dem Verbund zu errichten.
Neben dem bereits eingereichten Gastkraftwerk im Süden von Graz, soll die Wasserkraft weiter optimiert werden. Auch die Variante eines Steinkohlekraftwerkes scheint für Kailbauer langfristig denkbar. Bezüglich einer Murstaustufe in Graz enthielt sich der ESTAG-Vorstand übrigens jeglichen Kommentars.

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