Mit der Krone kann es sich Ursula Plassnik ohnehin nicht ärger verscherzen. Daher nimmt sie den Fehdehandschuh von Hans Dichand auf und lässt ihn durch ihren nochmaligen Frontalangriff an Österreichs Massenblatt noch älter und ewiggestriger aussehen als er ohnehin ist.Angesprochen auf das verheerende EU-Stimmungbarometer sagte Plassnik im ORF: "Ich glaube, ein guter Anteil an der Stimmung kommt auch einem bestimmten Medium zu, der Kronen Zeitung. Gerade im Erhebungszeitraum hat die Krone einiges dazu getan, um die EU-Stimmung nicht zu verbessern, sondern um ein schlechteres Meinungsbild entstehen zu lassen".
Damit hat Dichand auf einmal den schwarzen Peter in der Hand. Sämtliche tendenziösen Aussagen des Blattes zu Lasten der Außenministerin werden nun selbst vielen einfach gestrickten Krone-Lesern als billige Retourkutsche vorkommen.

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