An der AUA hängen leider nicht nur die direkt betroffenen 65.000 österreichischen Air- und Airportjobs sondern der gesamte österreichische Head-Quater-Standort. Jedes multinationale Unternehmen ist von täglichen Flugverbindungen in die wesentlichen Metropolen abhängig. Und was bei dem AUA-Gipfel, bei dem sich Faymann und Molterer anscheinend mit populistischen Wahlkampfzuckerln zu übertreffen versuchten, ist in Wahrheit gefährlich für das österreichische Gemeinwohl.Ohne starken Partner wird die AUA in einem Jahr womöglich nicht mehr existieren. Es stehen eine Reihe einschneidender Maßnahmen an. Die halbe Flotte muss ausgemustert werden und man muss sich endlich entscheiden ob man mit Airbus oder Boing fliegt. Die Personalkosten müssen drastisch sinken. Das Streckennetz gehört dringend überarbeitet.
Und was die Verhandlungen mit der Lufthansa betrifft, darf es nur ein Ziel geben: Nämlich die Folgen dieses Mergers für Standort und Airport so gering wie möglich zu halten.

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