
Mit dem Ende der olympischen Spiele endet auch die "Saure Gurken Zeit" für Politicks. Ein abschließendes Wort zu Peking: Das IOC hat bewiesen, wie man massiv Politik macht und eine Diktatur unterstützt wenn man sich aus allem draußen halten will. Gleichzeitig hat die Welt mitgekriegt, dass sich das Pekinger Regime nur halten kann, weil es die Medien und seine Bürger unterdrückt und jeglichen Pluralismus verhindert.
In Österreich steht die heiße Phase des Intensivwahlkampfes bevor. SPÖ-Kandidat Faymann gibt sich staatstragend und souverän. Gleichzeitig hofft er dass es den anderen Parteien nicht gelingt aus dem Eurofighter-Flop von Norbert Darabos Profit zu schlagen. Die ÖVP beweist täglich aufs Neue, dass sie das Wahlkämpfen verlernt hat und Haider macht vor Strache eine öffentliche aber vor allem taktische Demutsbezeugung. Mit seinem Auftritt in der ORF-Pressestunde macht er sich für all jene Wähler interessant, denen nach der nächsten Wahl jede Regierung lieber ist als die Fortsetzung von Rot-Schwarz. Und ÖVP-Chef Molterer weist sein Klientel mit unglaublich dummen Plakatsprüchen täglich darauf hin, dass es ohnehin keinen Unterschied macht die Schwarzen oder Orange/Blau zu wählen. Anscheinend sind die letzten humanistischen Stimmen in der Volkspartei endgültig verstummt.

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