Freitag, 16. Januar 2009

Steiermark: Schützenhöfer will "Green Jobs"

Dass ein Bundesland nicht in der Lage ist, die Auswirkungen einer internationalen ökonomischen Krise alleine zu bewältigen liegt auf der Hand. Doch nun hat LHStv. Hermann Schützenhöfer eine vielversprechende "Green-Jobs-Offensive" präsentiert. Mit dem Konzept soll Geld für ökologische Investitionen flüssig gemacht werden, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern abzumildern.
"Wie uns auch der Wirtschaftsforscher Helmut Kramer bestätigt hat, stehen wir vor einerEnergiewende. Das bedeutet für die Steiermark mit ihrer hohen F&E Quote die Möglichkeit, tausende neue Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien wie etwa bei der Energieversorgung mittels alternativerEnergieträger, Thermosanierung im Wohnbau, Biomasse oder der Entwicklungalternativer Antriebstechnolgien durch den Steirischen Automobilclusterzu schaffen", so Schützenhöfer.
Mehr Geld für Klimaschutz und Energieeffizienz ist das Ziel. Die ÖVP fordert einen Masterplan zur Errichtung weiterer Wasserkraftwerke für die Steiermark. Im Bereich der TU Graz soll ein "Excellence-Knoten" für erneuerbare Energien und für Innovationen im Bereich ökologischer Mobilität entstehen.
Selbst wenn sich mit dem Konzept die durch die Wirtschaftskrise vernichteten Jobs nur zu einem kleinen Teil kompensieren lassen, tut die Steiermark damit das einzig richtige. Das Know im Bereich der angewandten Forschung soll in den Bereich der ökologischen Technologien diversifiziert werden, um die Basis für weitere beschäftigungsintensive Ansiedlungen innovationsfreudiger Unternehmen in diesem Bereich zu ermöglichen.

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