Freitag, 3. April 2009

AK-Wahl - Schwächelnde FPÖ

Das magere Plus von Zweieinhalbprozent bei der steirischen AK-Wahl kann für die FPÖ nicht das Gelbe vom Ei gewesen sein. Nachdem die Blauen in der AK auch in den anderen bereits ausgezählten Bundesländern hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, lässt sich daraus möglicherweise eine Tendenz ableiten, dass die Krise beim Wähler zu einem sorgsameren Umgang mit der Stimme führt.
Denn eines weiß selbst der angefressendste Arbeiter: Die bösen Ausländer und Asylanten sind nicht schuld daran, dass sein Job nun in Gefahr ist. Außerdem sitzt im Innenministerium mit der "eisernen Mitzi" jemand, der endlich einmal nicht davor zurückschreckt, auch in den eigenen Reihen der Polizei die Schuldigen für die niedrige Aufklärungsquote bei den klassischen durch die offenen Grenzen hervorgerufenen Eigentumsdelikten zu suchen.
Bei den steirischen Freiheitlichen sollten ein Jahr vor Gemeinderats und Landtagswahlen jedenfalls die Alarmglocken läuten, denn ihr wichtigstes Klientel, die frustrierten SPÖ-Wähler, bleiben offensichtlich lieber zu Hause, als mit der Wahl der FPÖ ein Zeichen des Protests zu setzen.
Darüber müssen in der Steiermark übrigens auch all jene nachdenken, die sich mit Hilfe der Freiheitlichen an die Spitze wählen lassen wollen.

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