Gestern nach der Regierungssitzung in der PK der SP-Regierer gab der Steirische LH wieder einmal Meisterstück seiner Sicht von Wirtschaftspolitik zum Besten:
Die aktuelle Strompreiserhöhung des Verbundes hätte seine Ursache in den gesunkenen absetzbaren Strommengen infolge der Wirtschaftskrise. Da die Shareholder nicht auf ihre Dividenden verzichten wollten, werde nun der Preis angehoben.
Die unglaubliche Vovessche Conclusio: Daher sei es also sinnvoll, Teile des Energiewesens zu verstaatlichen, um den kleinen Leuten und den kleinen Unternehmen günstige Strompreise zu ermöglichen.
Ist es nicht erschreckend, so einen Unsinn aus dem Mund eines Landeshauptmannes zu hören?
Auf meine in folgende Frage formulierte Kritik, regagierte er mit Unverständnis:
Ich wollte wissen, ob der Verbund
1)nicht ohnehin überwiegend verstaatlicht sei
und
2) ob diese Preiserhöhung nicht auch darin begründet sein könne, dass der Verbund nach wie vor wie ein Monopolist agieren könne
und ob
3) nicht mehr Wettbewerb ein besseres Rezept wäre, um diese Monopolistenpreisbildung zu unterbinden.
Die verständnidlose Antwort unseres LH, war, dass ich wohl seine Argumente nicht verstanden hätte.
Dienstag, 28. April 2009
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