Donnerstag, 16. Juli 2009

Geldanlage ohne Risiko ist extrem teuer

Dass Rechnungshofpräsident Josef Moser ein Groscherlzähler ist, der wenig Ahnung von Veranlagungen hat, hat er nun eindeutig unter Beweis gestellt. Selbstverständlich ist der Staat dazu angehalten, mit dem ihm anvertrauten Geldern sorgsam zu wirtschaften. Dazu gehören klarerweise auch solide Investments, um Verluste durch infaltionsbedingte Abwertungen zu verhindern. Dass die Republik trotz der größten Finanzkrise der Geschichte mit 317 Millionen kurzfristigen Verlusten bei mehr als zehn Milliarden Veranlagungskapital nur einen Bruchteil dessen verspielt hat, was sie zuvor aus Veranlagungsgewinnen lukrieren konnte, zeigt von Verständnis und Kompetenz der staatlichen Schuldenverwalter. An sich sollte man die Kritik des Rechnungshofes immer ernst nehmen, aber wohl nicht in diesem Fall!

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