Ich bin neugierig wann die Heckenschützen innerhalb der SPÖ ihren Kampf gegen Werner Faymann aufnehmen. Möglicherweise muss zuerst der Richtungsstreit entschieden werden, der innerhalb der Partei zwischen linken Populisten, wie auch Erich Haider einer war, und jenen Realos, die daran glauben, dass die Partei nur mit einer inhaltlich Totalerneuerung, ohne klassenkämpferisch Hetzparolen, zu retten ist.
Dazwischen steckt Werner Faymann als Regierungschef einer Bundesregierung im Dilemma, deren an sich unbestrittenen Erfolge von der eigenen Partei solange zeredet werden, bis alle glauben, ÖVP-Chef Josef Pröll sei die ordnende und treibende Kraft im Land. Mal sehen wie das ausgeht.
Mit viel Glück und Geduld von Michael Häupl hat Faymann ja noch Zeit bis zur Wiener Gemeinderatswahl in einem Jahr. Dort macht die SPÖ mit ihrer Gemeindebau-Kampagne Hausordnung ja bereits vor, wie es möglicherweise klappen könnte, die für die Wähler so wichtigen Themen Integration und Sicherheit zu besetzen.
Montag, 28. September 2009
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